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Von Schwebezuständen und Ballons halten

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978-3-499-63289-1Stand der Dinge heute.

In wenigen Wochen erscheint Tobi Katze’s neues Buch.

„Immer schön die Ballons halten“. (https://www.rowohlt.de/taschenbuch/tobi-katze-immer-schoen-die-ballons-halten.html).

Ich selber bin gespannt wie ein Flitzebogen. In erster Linie auf den Inhalt, auf die Geschichte, auf Tobis unverkennbaren Schreibstil. In zweiter Linie, weil – und hier bitte Fanfaren hinzudenken! Wichtig! – das Autorenbild im Buch aus meiner Feder stammen wird. [Edit 04.09.2017: Leider hat sich der Verlag gegen einen Druck des Autorenfotos entschieden und das Buch erscheint ohne jegliches Bild. Schade für uns alle Beteiligten. Wir hatten uns riesig darauf gefreut. Manchmal spielt das Leben aber leider nicht so, wie man sich das im optimalen Fall vorstellt. Ich freu mich auf die Pressearbeiten und auf die Plakate und das Hörbuch. 🙂 ] Gleichzeitig erscheint das Hörbuch. Und auch dort bin ich mit einem Bild von Tobi quasi vertreten. Das ist alles so gross. Und so unwirklich und ich freu mich einfach sagenhaft darüber, dass das alles aus einer Situation heraus entstanden ist, auf die ich gleich noch näher eingehen werde. Ich kann den Moment ehrlich gesagt kaum noch erwarten, in dem ich das Buch in den Händen halten und diese für mich doch sehr grosse Veröffentlichung mit eigenen Augen sehen werde. Wenn gleichzeitig von der Agentur auch Komplimente kommen, der Hörbuchverlag begeistert ist und auch der Buchverlag die Bilder geil findet – da geht mein Herz auf.

So. Das Wichtigste wurde jetzt genannt. Wer sich jetzt dafür interessiert, wie es überhaupt dazu kam und warum nun endlich auch die Ballons aus 2016 in 2017 einen Sinn ergeben – der möge weiterlesen. Für alle anderen: Danke für die Aufmerksamkeit.

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Frühsommer 2016.

„Sandra, ich hab da so eine Idee.“

So oder so ähnlich kam Tobi auf mich zu.
(Tobi Katze. Ein Mensch, den ich zwei Jahre zuvor nur über seinen Blog beim Stern „kannte“, der mich aber bei einer Shooting-Versteigerungsaktion mit Informationen über gute Vereine in Sachen „Depressionshilfe“ informiert hatte. Und nach vielem Schreiben hab ich ihn dann auch im Frühjahr ´16 bei einer Vorlesung kennengelernt. Der Kontakt ist geblieben, bis heute. Heute sind wir Freunde. Und ich bin glücklich darüber.)

„Es wird da irgendwann ein neues Buch geben. Im weitesten Sinne geht’s um Luftballons. Ich würd gern schweben. Passend zum Buchtitel.“

DSC_9225_3Nun denn. Im August 2016 zogen wir also los. Haben erst Luftballons aufgeblasen, diese ohne Helium dafür mit Draht und Schnur zum „Fliegen“ gebracht. Die Sonne hat geknallt, es war so übelst warm an dem Tag. Die grosse Portion Eis zu Beginn hatten wir uns schon ohne überhaupt etwas getan zu haben, redlich verdient. Danach haben wir uns dann am Biebricher-Strand bildtechnisch ausgetobt. Für mich gestaltet es sich immer schwierig, wenn mein Gegenüber mal eben 30 cm grösser ist als ich. Ich will ja schliesslich nicht nur Nasenlöcher fotografieren. Wenn das grössere Gegenüber dann aber auch noch „schweben möchte“…. – lassen wir die Details. Es war spannend und auch etwas tricky, das so umzusetzen, wie es in MEINEM Kopf war. Wie gut, dass Tobis Kopf ungefähr dieselbe Vorstellung hatte. Und wie viel besser, dass Ergebnisse entstanden sind, die uns beide begeistert haben und immer noch begeistern.

Da sass Tobi Katze also mit mir am Strand bzw. ist ein wenig in der Gegend rumgeschwebt. Wir haben Portraits gemacht und haben noch mehr miteinander über alles Mögliche gequatscht. Und eigentlich ging dieser Tag viel zu schnell vorbei. Am Ende des Tages meinte Tobi dann: „Weisst du, das Schöne bei dem Shooting mit dir war, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass du mich fotografierst. Das war eher Kaffeeklatsch mit ein bisschen Geklicke.“

Schöner hätte er das wohl nicht beschreiben können. Und: Er fühlt sich schön auf den Bildern. Eigene Aussage. O-Ton. Und sowas freut mich einfach immer wieder ungemein.

Sommer 2017.

Nach sovielen Monaten der Geduld und der Spannung ist es ein überwältigendes Gefühl gerade, diese Worte niederzuschreiben und zu wissen, dass ein Teil der Bilder nun endlich auch bei mir online gehen darf. Jeder, der schon mal ewig warten musste, bis er das – längst fertig produzierte – Werk endlich zeigen konnte, weiss genau, wie ich mich nun fühle.

Ich wähle bewusst den Weg des Blogeintrages und eine ledigliche Verlinkung auf Facebook. Denn für diese Thematik ist SocialMedia viel zu schade und zu schnelllebig. Danke Herr Katze, dass du mich an diesem Projekt teilhaben lässt. Dass ich Teil davon sein darf – auf ganz eigene Art und Weise. Worte reichen hier nicht. Aber du weisst, was ich meine.


This Post Has 4 Comments:
  • Christina says:August 30, 2017 at 20:42

    Tolle Umsetzung und man sieht den Spaß dabei 🙂

    Reply
    • Sandra says:August 30, 2017 at 20:45

      Danke Liebes!!

      Reply
  • Mel says:September 06, 2017 at 23:04

    Eine tolle Idee und klasse Fotos! 🙂 Ich bin auch schon wahnsinnig gespannt auf das neue Buch. Kann es kaum erwarten, es endlich in den Händen zu halten. 😀

    Reply
    • Sandra says:September 18, 2017 at 14:22

      Geht mir genau so. 🙂

      Reply

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